Als Webhosting-Anbieter arbeitet 1&1 offenbar mit der Strategie, gutgläubige Kunden mit niedrigen Preisen zu ködern, um sie dann später, wenn die Website nicht wie erwartet läuft, zu einem Upgrade auf ein teureres Hosting-Paket zu nötigen.

Das Angebot kling zu gut, um wahr zu sein: Das 1&1-SmartWeb-L-Paket zu dauerhaft günstigen 3,99 Euro im Monat. Dafür gibt es ein sattes Gigabyte Webspace, ein unbegrenztes monatliches Transfervolumen, drei Inklusivdomänen, gar 200 Postfächer, PHP und eine MySQL-Datenbank mit einem Gigabyte Speichervolumen.

1&1 SmartWeb-L-HostingpaketTatsächlich erhält der Kunde, der dieses Paket bestellt, auch genau das, was ihm versprochen wird. Worüber er aber vor Vertragsschluss nichts erfährt, sind technische Einschränkungen, die verhindern, dass eine durchschnittliche Website fehlerfrei ausgeführt wird. Was ist eine durchschnittliche Website? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Da aber immer mehr Websitebetreiber, Webentwickler und -designer Content-Management- oder Blog-Systeme als Basis für ihre Sites nutzen, ist sicher nichts dagegen einzuwenden, eine auf Grundlage von Joomla, Drupal oder WordPress entwickelte Website, die 60 bis 70 MByte Webspace konsumiert, vielleicht eine Bildergallerie enthält und mit vier, fünf Plugins arbeitet, als (unteren) Durchschnitt zu bezeichnen.

Und um eine Hand voll HTML-Seiten, ein wenig CSS und Javascript zu hosten, benötigt wohl kaum jemand ein Gigabyte Webspace, unbegrenztes Transfervolumen, PHP und MySQL. Wer sich für das 1&1 SmartWeb-L-Paket entscheidet, wird vermutlich eine Website wie die gerade beschriebene betreiben wollen. Und die (veröffentlichte) Leistungsbeschreibung des SmartWeb-L-Pakets suggeriert den Kunden ja auch, dass dies möglich ist. 1&1 mag dies anders sehen. Allerdings ist das Unternehmen dann in Erklärungsnot, denn 1&1 offeriert den Kunden sogar, im SmartWeb-L-Paket neben Joomla, Drupal und weiteren 62 Paketen eben auch WordPress als „1&1 Click & Build Anwendung“ gleich mit installieren zu können. Die Installation wird wohl noch funktionieren, nur laufen wird das System voraussichtlich nicht.

Click and Build

Was die einwandfreie Ausführung einer WordPress-Website verhindert, ist unter anderem ein Memory-Limit (Speicherlimit) von 32 MByte, das 1&1 für das SmartWeb-L-Paket eingerichtet hat. Von der Existenz dieses Memory-Limits erfährt der Kunde vor Vertragsabschluss aber nichts, denn in der allgemein zugänglichen Leistungsbeschreibung steht davon nichts. 1&1 hält es nicht für notwendig, auf dieses Memory-Limit (und andere Einschränkungen) hinzuweisen, denn

„Die Angabe von Skriptlimitis ist in den SmartWeb-Tarifen nicht angegeben, da dort keine Anfrage seitens der Kunden mehrheitlich festgestellt wurde.“

Davon abgesehen, dass die entsprechende Nachfrage beim 1&1-Support das Memory-Limit und nicht Skriptlimits betraf, ist die zitierte Antwort auch aus folgendem Grund … ähm, merkwürdig: Die Kunden fragen also vor Vertragsabschluss nicht nach einem Memory-Limit. Warum sollten sie auch? Schließlich müssten sie, damit ihnen die Frage überhaupt in den Sinn kommt, vor Vertragsabschluss bereits ahnen, dass sie nach Vertragsabschluss ein Problem mit diesem Speicherlimit bekommen.

Was ist überhaupt dieses Memory-Limit? In der PHP-Konfiguration existiert der Wert memory_limit, der festlegt, wie viel Arbeitsspeicher des Servers ein PHP-Script maximal nutzen darf. Im Grunde handelt es sich dabei lediglich um eine Vorsichtsmaßnahme, die verhindert, dass ein fehlerhaftes PHP-Script den Server lahm legt, indem es den gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher verzehrt. Falls ausgeschlossen werden kann, dass solche fehlerhaften oder schlecht geschriebenen Scripts existieren, gibt es keinen Grund, ein solches Memory-Limit überhaupt einzustellen. Zwar kann sich ein Script dann gelegentlich schon mal eine größere Portion Arbeitsspeicher schnappen, aber diese Scripts laufen ja immer nur eine sehr begrenzte Zeit lang, so dass es hier kein Problem geben sollte.

Speicherfehler

Was bewirkt nun ein zu tief eingestelltes Memory-Limit, beispielsweise die 32 MByte beim SmartWeb-L-Paket? Im Fall von WordPress kann dies beispielsweise den Upload von Bildern verhindern, die eine leider nicht einwandfrei messbare Größe überschreiten. Das hat nichts mit einer maximal erlaubten Dateigröße zu tun, sondern liegt daran, dass WordPress automatisch Bilder in verschiedenen Größen generiert. Dafür nutzt WordPress Scripts, die abhängig von der Bildgröße schon mal mehr als 32 MByte Arbeitsspeicher nutzen möchten. Dieses Problem ist noch relativ harmlos und lässt sich dort, wo es nicht so sehr auf hohe Auflösung und maximale Bildgröße ankommt, beispielsweise durch Verkleinerung der Bilder umgehen.

Ein sehr viel größeres Problem ist, dass möglicherweise das WordPress-Dashboard im Backend nicht mehr funktioniert. Dieses Problem lässt sich nur lösen durch Deaktivieren von Plugins. Das geht so lange gut, wie es Plugins gibt, die verzichtbar sind. Aber wer installiert schon Plugins, die er eigentlich gar nicht braucht? Eine „Alternative“ wäre noch, die deutschen Sprachdateien von WordPress zu deaktivieren, die bekanntermaßen sehr speicherhungrig sind. Aber da wir nunmal in Deutschland (oder Österreich oder der Schweiz) leben, ist das nicht wirklich eine gute Idee.

Die einzig brauchbare Lösung ist also die Erhöhung des Memory-Limits. Das kann der Website-Betreiber nicht selbst tun, alle im Web zu findenden Vorschläge, Dateien wie wp-config, php.ini oder .htaccess zu editieren, bewirken in diesem Fall rein gar nichts. Nur 1&1 selbst kann das Memory-Limit heraufsetzen, aber 1&1 will dies nicht tun, weil

„Eine Freischaltung oder Zuschaltung von Webspace ist in Hostingpaketen nicht vorgesehen. Die auf den Servern festgelegten Clustergrößen können aus wirtschaftlichen Gründen nicht verändert werden.“

Auch hier ist die Antwort von 1&1 zunächst wieder deshalb merkwürdig, weil die Anfrage das Memory-Limit und nicht den Webspace betraf, aber sinngemäß ist sie schon klar: Wir ändern da mal gar nichts, ob Webspace, Memory-Limit oder Scriptlimit, denn da können wir ja kein Geld mit verdienen …

Sollte die Firma dieses 1&1 Prinzip nicht ändern, gibt es tatsächlich nur eine brauchbare Lösung für dieses Problem: ein Provider-Wechsel. Oder möchte ein derart übers Ohr gehauener Kunde tatsächlich in ein teureres Hosting-Paket von 1&1 investieren?

Meine Lösung war, die betroffene Website (http://www.atfmedia.de) selbst zu hosten. Das hätte ich sofort tun sollen, aber auch ich habe mich vom Preis locken lassen. Außerdem sollten Webdesigner und -entwickler ja durchaus gelegentlich neue Provider ausprobieren, um ihren Kunden Empfehlungen geben zu können.

Mit dem Thema bin ich allerdings noch nicht durch, da ich aber einige Wochen nicht in Deutschland bin, liegt es im Augenblick auf Eis.

Hier mein Schriftwechsel mit 1&1 bis zu diesem Zeitpunkt:

Hiermit ging es am 13.12.2011 um 14:11 Uhr los:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich betreibe hier im Smartweb-L-Hostingpaket eine WordPress-Site, bei der es seit einiger Zeit ständig zu Out-of-Memory-Fehlern kommt. PHPInfo zeigt mir als Memory-Limit (Local-Value und Master-Value) 90M. Die Frage ist, warum ich bzw. WordPress die 90M offenbar nicht nutzen kann???

Bitte um Aufklärung.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Jarzyna

Keine 17 Stunden später war schon die Antwort da. Na ja, nicht wirklich die Antwort auf meine Frage, sondern eigentlich nur eine Liste mit weiteren technischen Daten einzelner Hosting-Pakete. Würde 1&1 genau diese Informationen gemeinsam mit den anderen Leistungsdaten auf ihrer Website zeigen, bevor es zur Bestellung geht, wäre eigentlich alles klar und dieses Problem nicht existent. Allerdings würde sich 1&1 dann vielleicht weniger Kunden an Land ziehen können …

Sehr geehrter Herr Jarzyna,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Diese beantworten wir gerne.
Aktuell kommt es wegen der hohen Anzahl von Anfragen zu einer längeren Bearbeitungszeit. Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung.
Wir haben für Sie eine Liste der Scriptlimits unserer aktuellen WebHosting-Pakete zusammengestellt:

1&1 Smart Web L:
 32 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher),
 10 Sec. Scriptlaufzeit,
 5 Parallele Prozesse

1&1 Dual Basic:
 60 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher),
 20 Sec. Scriptlaufzeit,
 10 Parallele Prozesse

1&1 Dual Perfect:
 60 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher),
 30 Sec. Scriptlaufzeit,
 15 Parallele Prozesse

1&1 Dual Advanced:
 80 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher),
 40 Sec. Scriptlaufzeit,
 15 Parallele Prozesse

1&1 Dual Unlimited:
 80 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher),
 60 Sec. Scriptlaufzeit,
 20 Parallele Prozesse

Wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit.

Mit freundlichen Grüßen

Manuela B.

Kundenservice 1&1 WebHosting

Danke, Frau B., aber das reicht mir als Antwort nicht aus. Unmittelbar nach Empfang der Antwort ging diese Nachricht raus:

Danke für die nicht gerade schnelle und zudem unbefriedigende Antwort.
Dass Sie mir nun die Memory-Limits und parallelen Prozesse der einzelnen Pakete auflisten, ist schön und gut, steht so aber nicht in Ihren Vertragsbedingungen, die ich vor Abschluss des Vertrags gelesen habe.

Welche Lösung schlagen Sie vor?

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Jarzyna

Mehr als 24 Stunden später wurde mir als Lösung des Problems ein Tarifwechsel vorgeschlagen. Das hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits geahnt.

Sehr geehrter Herr Jarzyna,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Diese beantworten wir Ihnen gerne.

Ihr Smart Web L Paket bietet:

– Scriptlimits: 32 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher), 10 Sec. Scriptlaufzeit,  5 Parallele Prozesse
Es stehen Ihnen also nicht 90 MB sondern nur 32 MB zur Verfügung.
Ich empfehle Ihnen einen Tarifwechsel auf 1&1 Dual Basic

– 4 kostenlose Domains (.de .com .net .org .biz.info .name .eu .at)
– 4 GB Webspace
– 5 FTP-Zugänge
– 300 E-Mail-Postfächer ink. 1&1 Webmailer 2.0
– PHP5, PHP Dev, Zend Framework
– 5 MySQL Datenbanken
– Scriptlimits: 60 MB Memory Limit (Arbeitsspeicher), 20 Sec. Scriptlaufzeit,  10 Parallele Prozesse
– NetObjects Fusion als Webdesign Software
– 1&1 Homepage-Baukasten mit 20 Seiten
– 1&1 WebAnalytics
– Google Sitemaps

Weitere Informationen zu unseren aktuellen Tarifen finden Sie unter:
http://www.1und1.info
Wir freuen uns, wenn wir Ihre Frage umfassend beantworten konnten.

Mit freundlichen Grüßen

Anja K.

Kundenservice 1&1 WebHosting

Also, Frau K. umfassend beantwortet ist damit gar nichts. Inzwischen hatte ich für die fragliche Website eine Änderung der Nameserver veranlasst, da ich die Site auf meinen eigenen Server kopiert hatte – soll ja laufen. Meinen Unmut darüber, dass diese Änderung nach 24 Stunden noch nicht erledigt war, äußerte ich via Twitter. Daraufhin bat mich die 1&1-Twitter-Crew, ihnen meine 1&1-Kundennummer zu nennen. Man werde sich dann mit meinem Support-Case befassen … Die Nummer nannte ich, und damit lief erst einmal etwas durcheinander, denn mich erreichte folgende Nachricht:

Sehr geehrter Herr Jarzyna,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Wir haben die Einstellungen Ihrer Nameserver überprüft.
Folgende Nameserver sind hinterlegt: ns1.websitestory-online.com und ns2.websitestory-online.com.
Sofern dies nicht die gewünschten Nameserver sind, so können Sie diese im Control-Center verändern.

Vielen dank für Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Friederike H.

Kundenservice 1&1 WebHosting

Danke, Frau H. aber die Nameserver-Geschichte hat rein gar nichts mit meiner Support-Anfrage zu tun. Also ging folgende Nachricht von mir raus:

Hallo Frau H.,
das mit den Nameservern hatte ich zwischenzeitlich bemerkt. Das war aber nicht meine Anfrage an den Support – diesbezüglich hatte ich nur kommentiert, dass es doch nahezu 36 Stunden dauert, bis ein derartiger Änderungswunsch von 1&1 umgesetzt wird. Und 36 Stunden sind in der heutigen Informationsgesellschaft eine Ewigkeit …

Meine Anfrage an den Support betraf (und betrifft) das Out-of-Memory-Problem beim Betrieb einer WordPress-Site basierend auf Ihrem SmartWeb-L-Hostingpaket. Da wurde mir in einer ersten Antwort lediglich eine Liste mit den für Ihre verschiedenen Pakete vorgesehenen Memory-Limits und max. parallele Prozesse geschickt. Damit ist mein Problem jedoch nicht gelöst.

Natürlich ahne ich, dass diese Liste ein dezenter Hinweis darauf sein soll, z.B. auf Ihr Dual-Unlimited-Paket zu wechseln, um das Problem aus der Welt zu schaffen. Allerdings ist mein Standpunkt, dass Sie eher das Memory-Limit meines SmartWeb-L-Pakets erhöhen sollten, denn von einer Begrenzung auf 32M war bei Vertragsabschluss nie die Rede.

Hierzu erwarte ich Vorschläge von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Jarzyna

So, der Zug war wieder auf der richtigen Schiene, wie die Antwort von 1&1 zeigte:

Sehr geehrter Herr Jarzyna,

wir verstehen Ihre Verärgerung über die Dauer der Bearbeitung Ihres Anliegens.

Eine Freischaltung oder Zuschaltung von Webspace ist in Hostingpaketen nicht vorgesehen. Die auf den Servern festgelegten Clustergrößen können aus wirtschaftlichen Gründen nicht verändert werden.

Der von Ihnen gewählte Vertrag beinhaltet seit Schaffung des Tarifs 32MB Skriptlimit. Die Angabe von Skriptlimitis ist in den SmartWeb-Tarifen nicht angegeben, da dort keine Anfrage seitens der Kunden mehrheitlich festgestellt wurde.

Um WordPress und weitere Skrpt-abhängigen Programme mit einer guten Performance laufen zu lassen, reicht für Ihre aktuell verwendeten Ansprüche bereits der Tarif Dual Advanced aus, der 90MB Arbeitsspeicher für Skripte bietet.

Für welches Produkt Sie sich entscheiden oder gar einen Virtual Server für sich beanspruchen möchten, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

Gern können Sie sich auch an unsere Kundenhotline rund um die Uhr unter  0721/9600 zur Beratung wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Mario S.

Kundenservice 1&1 WebHosting

Gar einen Virtual-Server mieten? Um eine winzige WordPress-Website auszuführen? Nein, ich möchte einzig und allein diese Website mit dem von mir bereits gemieteten Hosting-Paket laufen lassen. Dass dies wegen einer Einschränkung, auf die ich vor Vertragsabschluss nicht hingewiesen wurde, nicht möglich ist, kann ich nicht akzeptieren.

Sehr geehrter Herr S.,

wie ich bereits in meiner vorangegangenen E-Mail schrieb, ist mir schon klar, dass Sie mir ein teureres Hostingpaket empfehlen wollen. Allerdings sehe ich die Sache ein wenig anders. Ich habe das aktuelle Hostingpaket bei Ihnen gemietet, um darin eine relativ durchschnittliche Website auszuführen. Dies ist jedoch nicht möglich, weil nun plötzlich die Rede von einem 32M-Memory-Limit ist, von dem bei Vertragsabschluss keine Rede war. Tatsächlich werden mir bei der Ausführung von Phpinfo sogar 90M als Memory-Limit ausgegeben, die ich aber nicht nutzen kann. Wenn Sie bei diesem SmartWeb-L-Paket ein Memory-Limit von 32M eingerichtet haben, was ja der Fall ist, dann haben Sie doch wohl die Pflicht, Ihre Kunden vor Vertragsabschluss darauf hinzuweisen, unabhängig davon, wie viele Ihrer Kunden Sie in der Vergangenheit explizit danach gefragt haben. Selbst wer sich einen Volkswagen Polo kauft fragt nicht explizit nach dem Fassungsvermögen des Tanks, weil er in gutem Glauben ist, dass er nicht alle 50km zur Tankstelle muss. Um bei dem Vergleich zu bleiben: Würde Volkswagen nun tatsächlich so einen Winzigtank im Polo verbauen und die Kunden erst nach dem Kauf darauf hinweisen, dass Sie, wenn sie nicht alle 50km tanken wollen, besser den Golf kaufen sollten, was glauben Sie, was das für ein Fest für Anwälte wäre?

Es geht mir nicht um Frei- oder Zuschaltung von Webspace – davon bietet dieses Paket mehr als ich brauche. Es geht um die Einstellung eines höheren Memory-Limits. Ob Sie das aus wirtschaftlichen Gründen ändern können oder nicht, ist eigentlich nicht mein Problem, oder?

Ich bin gespannt auf Ihre Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Jarzyna

Daraufhin kam diese Antwort:

Sehr geehrter Herr Jarzyna,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Für Ihren Ärger haben wir Verständnis.

Zu unseren Tarifen erhalten Sie auf unseren Webseiten sehr viele weiterführende Informationen.
Wenn zu bestimmten Punkten keine ausreichenden Information zu finden ist, haben Sie natürlich die Möglichkeit uns telefonisch zu kontaktieren.

Leider ist es uns generell nicht möglich das Scriptelimit in den Tarifen zu ändern. Eine Erhöhung des Scriptelimit ist ausschließlich über einen Tarifwechsel möglich.

Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen dieses Mal keine Lösung anbieten können.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard F.

Kundenservice 1&1 WebHosting

Dann wieder ich:

Sehr geehrte Damen und Herren,

um vor Vertragsabschluss zu bestimmten Punkten Informationen per Telefon einzuholen, müsste ich aber auch vor Vertragsabschluss wissen, mit welchen Punkten ich nach Vertragsabschluss Ärger bekomme. So wie sich mir die Sache jetzt darstellt, ist das, was Sie betreiben, Bauernfängerei. Sie verkaufen hier ein Webhosting-Paket, das wegen technischer Spezifikationen, die Sie ihren Kunden vor Vertragsabschluss nicht nennen, zur Ausführung einer durchschnittlichen Website keinesfalls geeignet ist. Fällt dies dann später beim Versuch, die Website in Betrieb zu nehmen, auf, versuchen Sie die Kunden zu einem Wechsel in einen natürlich teureren Tarif zu bewegen. So geht es nicht!
Und jetzt hören Sie auf, mir ständig mit Standardfloskeln zu antworten, sondern sagen Sie mir klar und deutlich, ob Sie Willens sind, mir eine Lösung ohne Tarifwechsel vorzuschlagen, dann sage ich Ihnen klar und deutlich, ob die Sache für mich erledigt ist oder wie ich weiter vorzugehen gedenke.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Jarzyna

Und damit zur vorläufig letzten Antwort zu diesem Thema, das für 1&1 damit offenbar erledigt ist.

Sehr geehrter Herr Jarzyna,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Diese beantworten wir Ihnen gerne.

Leider können wir Ihnen keine andere Lösung als einen Tarifwechsel zum beheben Ihres Problemes anbieten.
Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen dieses Mal keine Lösung anbieten können.

Mit freundlichen Grüßen

Till A.
Kundenservice 1&1 WebHosting

 



  • Jörg

    Also ich vertraue 1&1 nicht mehr, war bei den nicht zu frieden :(
    Hatte danach mal was über einen Hostinganbieter der auch gleichwzeitig eine Werbeagentur ist gelesen und mich bei den erkundigt. Habe nun Webspace 10 Gb für 4 Euro und seit 3 Wochen auch keinen Ausfall oder sonst irgendwas.
    Hier der Link falls jemand interesse hat http://pixelschubser.to

    Viel Spaß 😉

    Antworten

  • Michse

    – WordPress ist garnichtmehr so klein und 32 MB is für den Preis angemessen!
    – Das Paket ist für den Preis mehr als ok!
    – 1und1 wusste selbst nicht, dass das Skript(in dem Fall memory)limit die ganze Zeit auch auf der Produktseite ausgeschrieben ist. Klick auf „Skripte und Programmierung “ in der Beschreibung des Tarifes :) (ok bissl unübersichtlich, aber man kann ja auch vorher fragen wenn es einem so wichtig ist)
    Und wenn Dir das nicht langt kannst du das Paket auch innerhalb von 2 Wochen widerrufen oder in Woche 3 und 4 trotzdem noch loswerden.

    Für 3,99 Euro im Monat so eine Welle zu machen und nur draufzuhauen ist einfach unsachlich und nicht ok finde ich. Zumal du auch noch verlangst, die Limits hochzusetzen, und so den anderen Usern auf dem Server Ressourcen zu klauen!
    Das einzige was Du bemängeln kannst, ist dass der Support schwankende Reaktionszeiten hat und nicht immer alles weiss.
    Nich boese gemeint :)

    Antworten

    • Dirk

      Hallo Michse,

      danke für deinen Kommentar. Ja, das Paket ist für den Preis in Ordnung, wenn da was ohne CMS oder Blogging-System laufen soll. Aber die meisten heute entwickelten Websites bauen auf einem solchen System auf. Was nützt das Paket dann, wenn es für ein solches System nicht zu gebrauchen ist? Ich weiß momentan nur, dass es mit WordPress nicht funktioniert, kann mir aber gut vorstellen, dass es auch mit Systemen wie Joomla, Drupal etc. Probleme geben wird. In diesem Zusammenhang finde ich es übrigens mehr als merkwürdig, dass 1&1 solche Systeme als 1-Click-Applikationen anbietet, wo doch eigentlich klar ist, dass zumindest WordPress nicht läuft.

      Jetzt bin ich mir tatsächlich nicht sicher, ob diese Limit-Informationen, die sich hinter dem Link „Skripte und Programmierung“ verbergen, schon immer da waren oder ob die erst in jüngster Zeit veröffentlicht wurden. Die Antworten vom 1&1-Support lassen letzteres vermuten. Aber sei es drum, selbst wenn die Informationen dort schon immer „versteckt“ waren, halte ich dieses Angebot noch immer für irreführend. Welcher durchschnittliche User weiß denn schon vorher genau, nach welchen Parametern er gezielt suchen und fragen muss? Die meisten schauen wohl nur nach, wie viel Speicherplatz und Transfervolumen sie erhalten und was der Spaß kostet. Such doch mal gezielt nach „memory_limit, WordPress, und 1&1“ und schau, wie viele Blogger mit 1&1 auf die Schnauze gefallen sind …

      Mit geht es sicher nicht um 3,99 Euro im Monat, eher darum, dass ich mich ungern für dumm verkaufen lasse.

      Ressourcen klauen? Ich habe ja oben schon geschrieben, dass es sich bei diesem Limit eigentlich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt und fehlerfreie Scripts zeitlich immer sehr begrenzt laufen. Da klaut z.B. ein Bildupload sicher niemandem Ressourcen. Und andere Hoster haben ja auch kein Problem damit, das Limit im Bedarfsfall zu erhöhen.

      Und ja, sicher kann man sich von so einem Paket wieder trennen, habe ich oben ja sogar empfohlen …

      CU, Dirk

      Antworten

  • Michse

    Hi,

    Also die OneClicksysteme sind nicht auf das Paket zugeschnitten, sondern sind neue Module, welche eben als Gimmik angeboten werden.
    Es ist eben so, dass die Leute eher weniger technisches Wissen haben und die CMS Systeme immer komplexer und größer werden. Für die User ist eben WordPress und CO „normal“ geworden. Ich finde die Systeme auch toll. Aber das Webpaket ist eben für eigene „kleinere“ Anwendungen sehr gut geeignet.
    Klar kann ich die User verstehen, dass die dann unzufrieden sind, weil sie nicht den ganzen Hintergrund kennen.
    Ich habe mal ein Captcha Modul in Joomla eingebunden und war ruckzuck über 40 MB memorylimit. Und wenn WordPress schon alleine für ein Onlineupdate über 40 MB Speicher braucht dann ist das einfach extrem 😀
    Siehe auch Drupal. Das war mal ein niedliches CMS. Mittlerweile schrecke ich vor dem System zurück, weil es immer aufgeblähter wird.
    Wenn man ein eigenes System aufzieht kann man mit dem SmartWeb sehr sehr oppulent arbeiten :)

    Ich kann Dir zu 100% versichern, dass die Limits schon immer auf der Seite standen. Am Anfang standen die sogar übersichtlich auf der Seite, ohne dass man suchen muste.

    >Mit geht es sicher nicht um 3,99 Euro im Monat, eher darum, dass ich mich ungern >für dumm ver­kau­fen lasse.
    Klar erweckt das den Eindruck. Aber ich kann keine böse Absicht erkennen :)
    Zumal du auch noch 3 Domains bekommst, die eigentlich auch noch 35,64 Euro im Jahr kosten 😉

    >Res­sour­cen klauen? Ich habe ja oben schon geschrie­ben, dass es sich bei die­sem >Limit eigent­lich um eine reine Vor­sichts­maß­nahme han­delt und feh­ler­freie Scripts >zeit­lich immer sehr begrenzt lau­fen. Da klaut z.B. ein Bil­du­pload sicher nie­man­dem >Res­sour­cen. Und andere Hos­ter haben ja auch kein Pro­blem damit, das Limit im >Bedarfs­fall zu erhöhen.
    Warum Vorsichtmassnahmen? Also Du teilst Dir eine Maschine mit vielen anderen. Und wenn Dein Skript eines der Limits übersteigt, dann nimmst Du diese Limits anderen weg. Das ist einfach so :)
    Und es hat nix damit zutun ob ein Skript fehlerfrei läuft. Es kommt immer auf die „Programmierung“ an. Seit den Debian Squeeze/Apache 2.2 -umstieg braucht PHP auchnoch viel länger zum laufen :( Aber daran ist nicht 1und1 schuld.
    Irgendwo musst Du als Hoster Limits setzen.
    Man kann also sagen, dass WordPress nichtmehr normal ist sondern mehr Res braucht als „normal“.
    Ist wie bei den PC-Spielen. Die könnten auch 10 mal schneller laufen, wenn Sie „sauber“ programmiert wären :)

    >Und ja, sicher kann man sich von so einem Paket wie­der tren­nen, habe ich oben ja >sogar empfohlen …
    Oder 2-3 Euro mehr ausgeben im Monat :)

    Antworten

  • Philipp

    Hi Dirk,

    ich hab mir bei 1&1 das Paket Dual Perfect zugelegt und war dann in der Tat etwas amüsiert, dass als Click&Build Anwendung Magento zur Verfügung steht (nicht gerade für geringe Ressourcenauslastung bekannt). Wenn ich mich recht erinnere wird bei Magento 512 MB Arbeitsspeicher als Empfehlung (256 MB Mindest) angegeben. Dual Perfect hat 60 MB!!!
    Insofern finde ich es schon mehr als unangebracht, dass 1&1 Click&Build Anwendungen offeriert, die nie im Leben stabil laufen bzw. sich erst gar nicht installieren lassen. Denn jeder der keine Ahnung von der Materie hat, geht doch davon aus, dass angebotene Systeme auch laufen und ärgert sich dann unnötig mit Fehlern rum, die sich letztlich mit dem Webhosting Paket nicht lösen lassen.

    LG
    Philipp

    Antworten

  • Sebastian

    Für mich klingt Michse wie ein verkappter 1&1-Mitarbeiter. Was 1&1 hier macht, ist einfach eine Sauerei. Internetneulinge programmieren doch heute nicht mehr in HTML – die meisten nehmen doch WordPress, weil es sehr einfach und damit für Anfänger gut geeignet ist. Der 1&1-Telefonservice in den Business-Paketen ist ok – aber die verschiedenen Tricks der letzten Jahre machen 1&1 einfach zu einem unseriösen Abzocker.

    Antworten

  • Hmm

    Ich weiß ja nicht, aber ich denke, dass Du selbst wenn da in der Produktseite 32 Mb Memory Limit gestanden hätte (das ist jetzt wirklich ziemlich versteckt) – den Tarif genommen hättest. 32 Mb reicht halt seit geraumer Zeit nicht mehr für WordPress – früher hat das locker gereicht.

    Allerdings halte ich deine beleidigte Tonwahl in der Korrespondenz einfach für daneben, vor allem als es um den Nameserver Wechsel geht – die Wartezeit liegt hier einfach daran, dass jeder Nameserver Wechsel eine Wartezeit nach sich zieht:
    http://serversupportforum.de/forum/dns/30596-dns-server-update-1und1.html

    Was richtig ist: 1und1 sollte von vornherein auf der Seite sagen, WOFÜR das jeweilige Paket geeignet ist, damit man nicht später, so wie Du, genervt ist, wenn etwas nicht läuft.

    Allerdings sind daran bestimmt nicht die Supportmitarbeiter schuld, sondern eher die Herren eine Etage darüber.

    Antworten

  • Dominik

    Vielen Dank für den tollen Artikel,

    ich habe das gleiche memory Problem bei 1&1 mit dem DUAL Unlimited Paket ( das beste Webhosting Paket bei 1&1 für 30€ im Monat)

    Ich betreibe eine Service, wo man innerhalb von 24 Stunden seine Bilder freistellen lassen kann (Hintergrund ausschneiden).

    Es ist eine relativ kleine Webseite:
    – User Registrierung
    – Bilder hochladen
    – Bilder runterladen
    – ein paar E-Mails werden automatisch gesendet

    Ich habe das Problem, das bei 80MB PHP Speicher meine simple Webseite nicht mehr richtig funktioniert. Das man nur 80MB PHP Speicher hat, wurde bei Vertragsabschluss natürlich komplett verschwiegen. Einen Upgrad gegen mehr Geld gibt es nicht, da ich ja schon das beste paket habe.

    Das 1&1 DUAL Unlimited Paket richtig sich laut der Webseite an Profis, das „rundum Sorglos Paket“, jedoch ist das Paket inkl. des Platin Supports eine echte Katastrope.

    Laut der Webseite hat man einen unlimitierten Speicherplatz (Webspace), jedoch hatte ich schon nach der zweiten Woche eine Speicherplatzproblem, wofür der „Platin Service“ ganze 10 Tage gebraucht hat, um es zu lösen.

    Natürlich konnten meine Kunden 10 Tagen lang keine Fotos mehr hochladen, was für einen Bilder Dienstleister, der innerhalb von 24 Stunden Bilder freistellen muss, ein echtes Disaster ist. 10 Tage Umsatzverlust + Image Schaden, den 1&1 natürlich in keinster Weise irgendwie kompensieren möchte.

    Alle 2 tage kann ich mich (und meine Kunden) für ca. 8-10 Stunden nicht auf dem FTP-Server einloggen, wo mir sogar Stammkunden verloren gehen, weil sie keine neue Arbeit auf dem 1&1 Server hochladen können.

    Die 1&1 Webseite ist die reinste Bauernfängerei, den die Server habe nicht das geringste mit einem Profi Webhosting zu tun, wo man eine ganz simple Firmen Webseite ohne Probleme hosten kann.

    Leider bin ich vertaglich noch 9 Monate gebunden, anschließend werde ich jedoch das Weite suchen, denn so einen unprofessionellen Webhoster verjagt mir nur meinen schwer aufgebauten Kundenstamm.

    Sonnige Grüße
    Dominik

    Antworten

  • Tangopeter

    Die schwarzen Schafe der Hostingbranche wie t-online, Strato und 1und1 sollten doch unter professionellen Webdesignern seit Jahren hinlänglich bekannt sein – ebenso die seriösen Alternativen, oder irre ich mich da?
    Davor zu warnen, ist IMHO ehrenamtlicher, sinnvoller Verbraucherschutz.
    Was aber bewegt einen Profi, über einen Vertrag bei 1und1 überhaupt nachzudenken? Das erschliesst sich mir nicht…
    Andererseits kenne ich auch kaum einen seriösen Anbieter, der bei seinen
    teils üppigen Listen von Hosting-Features explizit das wichtige Memory-Limit nennt. Diese Auskunft erhält man erst nach mühsamer Suche im Kleinstgedruckten oder auf Anfrage / in Serviceforen.
    Es scheint als Verkaufsargument wohl noch nicht wichtig genug zu sein,
    und das wiederum liegt auch am Verhalten der Kunden.

    Antworten

  • Chris

    1&1 bleibt 1&1 😉 Jeder sollte doch eins und eins zusammen zählen können. Gut das es genug Auswahl gibt!

    Antworten

  • Andreas

    Na ja…ein kleiner Trick und ich weiß nicht warum er funktioniert. Die Bilder einfach per FTP-PRG in das WP-upload-Verzeichnis laden und dann noch mal das Ganze über den Mehrdateienuploader wiederholen. Es kommt zwar jeweils pro Bild ein Fehlermeldung, aber das Bild ist nun in der Mediathek registriert und kann ganz normal genutzt und eingebaut werden. Vielleicht habe ich da das HIntertürchen durch Zufall gefunden. Die Dateien sind bei mir recht groß 😉 – auch habe dieses Packet für 3,99 😉

    Antworten

  • Andreas

    Sorry, das klappt doch nur bedingt. In die Artikel bekomme ich die Bilder – in die Kopfzeile nicht…verdammt.

    Antworten

  • Torsten

    Hallo Dirk,
    auch ich habe ein Smartweb-L-Paket.
    Allerdings kann ich deine Probleme nicht nachvollziehen.
    In meiner Konfiguration laufen 2 WordPress-3.5.1-Installationen (davon eine als Multiblog) und 2 AGB-Gästebücher. Nach anfänglichen Problemen mit den Click&Build-Installationen habe ich mich jedoch dazu entschlossen, meine Installationen selbst zu pflegen.
    Arbeitsspeichermäßig habe ich keinerlei Probleme.

    mfg
    Torsten

    Antworten

  • Uwe

    Ich habe auch SmartWeb L, darauf laufen 3 Firmenwebseiten die ich betreue. Also ich kann nicht klagen, die Performance ist überdurchschnittlich gut. Ich habe noch mehr Webseiten bei anderen Anbietern laufen, da bin ich nicht „so“ zufrieden. Man findet immer und überall irgend etwas, was nicht ganz „passt“. Mit WordPress arbeite ich gar nicht mehr, da es sich zu einem konkurrenzlosen Ressourcenfresser etwickelt hat, und zwar nicht nur was den Speicherverbrauch betrifft. Zwischenzeitlich kommt man auch mal schnell auf 200 queries pro Seitenwechsel, je nach Plugins, und das ist entschieden zuviel.
    Was allerdings stimmt, bei 1&1 wird etwas Bauernfängerei betrieben (1&1 steht da aber nicht alleine da). Um Standardfeatures nutzen zu können, muss man ein bestimmtes Paket erwerben.

    Antworten

  • Karsten

    Tagopeter hat völlig recht!!! Aber für eine WordPress immer gleich ganze Domain umziehen, wenn der Kunde bereits bei 1und1 ist …
    (Ja ist richtig, eigentlich keine Frage muss gemacht werden!)
    Dann ist man ja doch gutgläubig und denkt, naja wenn es im Backend schon ein „Click and Build“ gibt, dann spare ich mir Zeit, der Kunde hat ein bisschen weniger zu bezahlen und man kann sofort mit dem Design und der Konfiguration beginnen.
    Wenn dann aber die SQL Datenbank im Backend von 1und1 nicht zu sehen ist und es auch keine Möglichkeit gibt, Sie sichtbar zu machen, dann frage ich mich, was 1und1 damit bezweckt oder ist dort mal wieder keine Qualitätskontrolle gelaufen?
    Okay, warum auch immer.
    Auf Nachfrage eines dumps der Datenbank (für die schon installierte WordPress Installation) erhält man ein klares NEIN, wir können ihnen nicht helfen! Das ist doch für einen so großen Hoster beschämend oder?

    Antworten

  • Linda

    Hallo, mir ist genau das grade passiert.

    Meine Domain beziehungsweise mein Webhosting Angebot liegt bei 3,99€ monatlich, Anbieter ist 1&1. Gestern bekam ich auf einmal eine Meldung mit einem Memory Limit angezeigt. Ich bin technisch wirklich nicht bewandert und weiß erst nach deinem Artikel etwas damit anzufangen.

    Nach dem ich heute über 50 Minuten in der Warteschleife hing, bot mir 1&1 ein Update für 10 € monatlich an, also das nächst höhere Paket. Da hänge ich nun drin,da ich auf die Website dringend angewiesen bin.

    Ich kann jedem nur abraten,dort einen Vertrag abzuschließen.

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  • Klaus

    Ich habe schon vor Monaten in einigen Kommentaren immer wieder darauf hingewiesen, daß diese Firma mit der 1 der unseriöseste und unverschämteste Hoster/Provider auf dem deutschen Markt zu sein scheint. Für die Überprüfung zum Memory Limit empfehle ich WP Health. Ansonsten HostEurope 128MB, Strato 90MB oder sogar 1blu mit sagenhaften 258MB. Bitte alle schnell kündigen und die WP-Installation klonen und neu aufsetzen. Domainumzug dauert max. 2-3 Tage und klonen ein paar Minuten.

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  • Hinnerk

    Dank Dir Dirk für diesen Artikel!
    Nun habe ich endlich mal einen Link, den ich meinen Kunden schicken kann.
    Fehlt nur noch ein entsprechend guter Artikel für Strato 😉

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  • Werbeagentur Offenburg

    Super Artikel – Sowas habe ich für unsere Kunden gesucht, wie schon gesagt worden ist, über Strato wäre auch super Interessant.

    Grüße aus Offenburg

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  • Ulrich Lennartz

    Hallo Dirk,
    danke für diesen Beitrag zu „unklaren“ technischen Leistungsbeschreibungen und Vertragsbedingungen.
    Bei Lennartz-hosting.de habe ich alle Bedingungen klar aufgeschrieben, gerade für WordPress eine wichtige Sache. Das wird von allen Kunden klar geklobt und ist für uns eine Sache der Fairniss.
    Wer hostet soll vorher wissen, welche Leistung er zu welchem Preis erhält.

    Beste Grüße,
    Ulrich Lennartz

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